KITDas Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit etwa 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie rund 25.000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

 

Zwei Institute des KIT arbeiten in enger Zusammenarbeit mit ESA²:

Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (KIT-IIP): Das Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion wurde 1982 an der Univeristät Karlsruhe gegründet. In den Jahren 2007 und 2008 wurden am IIP zwei neue Lehrstühle etabliert – der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktionswirtschaft und Logistik und der Lehrstuhl für Energiewirtschaft. Der Lehrstuhl für Energiewirtschaft analysiert techno-ökonomische Fragestellungen entlang der gesamten energetischen Wertschöpfungskette von der Primärenergiegewinnung über die Energieumwandlung und den Energietransport bis zur Energieverteilung und Energienutzung. Die wissenschaftliche Forschung konzentriert sich auf das Elektrizitätssystem, d.h. Energiemärkte, die Integration der Erzeugung erneuerbarer Energiequellen, den Stromfluss auf verschiedenen Netzebenen, intelligente Netze und Elektromobilität. Die Analysen werden mittels moderner Energiesystem-Modellierung durchgeführt. Der Fokus liegt dabei auf Ansätzen im Bereich des Operation Research.

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (KIT-ITAS): Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse erforscht wissenschaftliche und technische Entwicklungen in Bezug auf systemische Zusammenhänge und Technikfolgen. Es erarbeitet und vermittelt Wissen und Bewertungen und entwirft Handlungs- und Gestaltungsoptionen. Ethische, ökologische, ökonomische, soziale, politisch-institutionelle und kulturelle Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Wesentliche Ziele sind die Beratung der Forschungs- und Technikpolitik, die Bereitstellung von Orientierungswissen zur Gestaltung sozio-technischer Systeme sowie die Durchführung diskursiver Verfahren zu offenen oder kontroversen technologiepolitischen Fragen.